Was ist Schamanismus?

Schamanismus ist die älteste überlieferte Form der spirituellen Praxis zur Seelenheilung. Mit der Verbreitung der Menschen haben sich auch die Schamanen über die ganze Welt verbreitet. Es gibt überall auf der Welt schamanische Spuren, so ist in fast allen Kulturen des Globus der Schamanismus zu finden, wie Sibirien, Asien, Afrika, Australien, Grönland, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie nordeuropäischen Kulturen, wie den Samen in Lappland und Norwegen.
Die wenigsten wissen, dass die Finnen eine der ausgefeiltesten schamanischen Kulturen haben. Auch bei den Walisern und Schotten finden wir eine lange schamanische Tradition. Der Schamane versetzt sich mit Hilfsmitteln wie Trommel, Rassel etc. in einen Zustand der Trance, um hinter dem Schleier zwischen der sichtbaren und der nicht-sichtbaren Welt zu blicken. Es ist eine Methode der direkten Erkenntnis, eine Methode der unmittelbaren Erfahrung. Er erfährt auf seiner Reise Dinge, die dem alltäglichen Bewusstseinszustand verborgen bleiben. Schamanen sind im eigentlichen Sinne Geistheiler.

 

Der Schamane ist ein inspirierter Visionär, der auf praktischem Wege lernt, sich in die „Welt der verborgenen Dinge“ zu begeben. Er ist ein Mittler zwischen der menschlichen Welt (sichtbaren Welt, der Formen und Materie) und der unsichtbaren Welt, der Energie und der Geistwelt.
Die Bilder und Informationen, die der Schamane auf seiner Geistreise in der „Welt der Geister“ (im Core-Schamanismus „Nichtalltägliche Wirklichkeit“ genannt) erhält und die aktive Mithilfe seiner Geisthelfer verhelfen ihm beispielsweise Krankheiten zu heilen und Blockaden aufzulösen und dem Klienten weiterzugeben, was es seinerseits zu beherzigen gilt, damit Heilung geschehen kann. Die Grundlage des Schamanismus ist ein ganzheitliches, naturverbundenes Denken. Die schamanische Philosophie geht davon aus, dass alles, was existiert, miteinander verbunden ist und in steter Wechselwirkung zueinander steht.

Schamanisches Grundseminar

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